Front Page Of Main Austrian Business Press: "Politiker Riskieren Hyperinflation"

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Now, we admit our German is a little rusty, but we are fairly confident we get the gist of it. Also, it appears that Die Presse says "Hyperinflation" not "Hyperdeflation" - have even the Austrians realized that no government, political system or social regime in the history of mankind ever imploded due to hyperdeflation?

We present the first two paragraphs for our German speaking readers in their entirety. We are confident everyone else will also grasp the hatred toward the creeping bailouts that now seeps everywhere, and why the alternative is, as Die Presse, says hyperinflation.

Der (offenbar zu kleine) Euro-Rettungsschirm ist von den nationalen
Parlamenten noch nicht einmal abgesegnet, da ist schon von einer
gewaltigen Aufstockung die Rede: Am Rande der laufenden Weltbanktagung
in Washington wird darüber geredet, wie man dem mit 440 Milliarden Euro
dotierten Rettungsschirm EFSF im Falle des Falles „mehr Feuerkraft“
verleihen könnte.

 

Einfach aufstocken geht schwer: In „Zahlerländern“ wie Deutschland
oder Österreich ist der Unmut in der Bevölkerung über die Riesensummen,
die für die Rettung der Eurozone aus Steuermitteln bereitgestellt werden
müssen, schon jetzt groß. EU-Währungskommissar Olli Rehn spricht
deshalb schon offen darüber, dass es notwendig werden könnte, die Mittel
des EFSF zu „hebeln“, um „aus einem Euro fünf“ zu machen. Angelpunkt
dieses Finanz-Kunststücks soll die Europäische Zentralbank (EZB) werden.
Druck dazu kommt unter anderem von den USA, deren Finanzminister
Timothy Geithner gemeint hatte, die Eurorettung werde nur funktionieren,
wenn der Rettungsschirm unbegrenzte Haftungen übernehme.

 

Die wildeste Variante sieht so aus: Der EFSF kauft Anleihen von
Pleitestaaten wie etwa Griechenland auf und hinterlegt diese als
„Sicherheiten“ für weitere Kredite bei der EZB. Mit diesen Krediten
kauft er wieder Staatsanleihen, die er als Sicherheiten für neuerliche
Darlehen bei der Notenbank hinterlegt. Das wäre eine wesentliche
Änderung der bisherigen Pläne, die vorsahen, dass sich der EFSF mithilfe
von Staatsgarantien auf dem Kapitalmarkt finanzieren müsste.

Full thing below:

h/t Open Europe